Kreisfeuerwehrtag in Aschendorf

Aber eigentlich war es das Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Aschendorf, das am Wochenende ausgiebig gefeiert wurde.
Seit 150 Jahren stehen die Kameradinnen und Kameraden den Menschen in Aschendorf zur Seite, ganz nach dem Motto:
Retten – Löschen – Bergen – Schützen
Danke! Für die Sicherheit, die Ihr uns Bürgerinnen und Bürgern gebt. Wir wissen, im Notfall können wir auf Euch zählen.
Das machte auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff in seine Ansprache mehr als deutlich.
Er betonte zu Recht die Bedeutung des Zivil- und Katastrophenschutzes gerade in der aktuellen Situation und appellierte an Politik und Verwaltung, die Feuerwehren nach dem Stand der Technik auszustatten und den Kameradinnen und Kameraden die erforderliche Ausbildung zu ermöglichen.
Jede und jeder von uns kann in eine Notlage geraten und auf die Hilfe gut ausgebildeter Hilfskräfte angewiesen sein. Da sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den Ehrenamtlichen jede notwendige Unterstützung zukommen zu lassen, um helfen zu können, aber auch, um sich selbst zu schützen und Risiken für das eigene Leben auszuschließen.
Aber die freiwilligen Helferinnen und Helfer erfahren nicht nur Dankbarkeit und Anerkennung. Der Kreisbrandmeister berichtete von Beschimpfungen und Angriffen auf Einsatzkräfte und verurteilte das aufs Schärfste.
Dem kann ich mich nur anschließen.
Angriffe gegen Menschen, die unter Gefahr für Leib und Leben anderen helfen?
Geht absolut gar nicht.
Ich bin sehr dankbar, das in Aschendorf und überall im Emsland so viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, in ihrer Freizeit zu lernen, zu üben und zu trainieren, um im Fall des Falles für uns da zu sein.
Die zahlreichen Ehrungen langjähriger Feuerwehrleute war der gebührende Dank für den Dienst, den sie unserer Gesellschaft erwiesen haben.
Danke.